2026-04-01
Ein Ultraschallger?t in der Notaufnahme muss vor allem eines sein: schnell einsatzbereit. Denn in Momenten, in denen jede Sekunde z?hlt, gibt es keinen Raum für technische Verz?gerungen oder umst?ndliche Abl?ufe. Unterschiedlichste diagnostische Fragestellungen erfordern rasche Antworten - und einen verl?sslichen ?berblick über den Zustand des Patienten. Der Notfall- und Intensivmediziner Dr. Christoph Schmitz berichtet, warum das TEX20 von Mindray diese Herausforderungen optimal meistert.
Schmitz ist Chefarzt der Zentralen Notaufnahme (ZNA) am Klinikum Hochrhein in Waldshut-Tiengen, einem akademischen Lehrkrankenhaus der Universit?t Freiburg, gelegen zwischen Basel und Bodensee. Pro Jahr werden in seiner Abteilung etwa 33.000 Notf?lle behandelt. Zeit ist in diesem Umfeld naturgem?? ein kritischer Faktor. Genau hier zeigt sich für Schmitz der gro?e Vorteil des TEX20: ?Ich schalte das Ger?t ein und kann direkt loslegen - ohne lange Bootzeiten abwarten oder mich durch komplizierte Menüs wühlen zu müssen. So kann ich mich ganz auf den Patienten konzentrieren und habe den Ultraschall im Grunde so griffbereit wie einen Kugelschreiber.“
Gleichzeitig liefert das System über alle Sonden hinweg eine konstant hohe Bildqualit?t - vom Phased-Array-Schallkopf fürs Herz über Curved Array für das Abdomen bis zum Linearschallkopf für oberfl?chliche Strukturen wie Gef??e, Nerven und Weichteile. Damit deckt das TEX20 alle Einsatzgebiete ab, die in der Notfallmedizin von Bedeutung sind.
Durch die pr?zise Darstellung lassen sich sogar bestimmte radiologische Untersuchungen vermeiden oder zumindest reduzieren. So kann beispielsweise in der Lungendiagnostik ein Pneumothorax sicher erkannt werden, wodurch nicht zwingend ein R?ntgenbild erforderlich ist. Auch der Knochenultraschall ist inzwischen etabliert und liefert in ausgew?hlten Situationen bereits eine ausreichende diagnostische Entscheidungsgrundlage. ?Was das TEX20 au?erdem bietet, ist eine hervorragende Nadelvisualisierung“, erg?nzt Dr. Schmitz. ?Wir nutzen es daher gerne bei Katheteranlagen, bei Punktionen von Flüssigkeitsansammlungen oder für die Regionalan?sthesie.“
Darüber hinaus spielt für Schmitz auch die Mobilit?t des Ger?ts eine wichtige Rolle. In der ZNA führt der Weg von Patient zu Patient oft durch lange G?nge und verwinkelte R?ume. Hier ist Technik gefragt, die sich problemlos mitnehmen l?sst. Das TEX20 beschreibt er als angenehm wendig. Es verfügt über gro?e, leichtg?ngige Rollen und ist um die eigene Achse drehbar. Besonders durchdacht findet der Chefarzt das Kabelmanagement: ?Die Sonden werden so hoch aufgeh?ngt, dass es praktisch unm?glich ist, über die Kabel zu fahren - eine Sache weniger, um die ich mir Gedanken machen muss.“
Auch das Stromversorgungskonzept überzeugt, denn der TEX20 verfügt über einen Akku, der nicht nur kürzere Wege überbrückt, sondern gleich mehrere Stunden durchh?lt. Das Aufladen erfolgt kabellos über eine Induktionsstation, was sich nicht nur als ausgesprochen komfortabel erweist, sondern auch für Ordnung sorgt, weil das Ger?t einen festen Platz hat. Und falls es bei l?ngeren Eins?tzen doch einmal eng wird, bleibt immer noch die Option des klassischen Netzbetriebs. Auch hier zeigt sich für den Notfallmediziner die hohe Praxistauglichkeit, denn das Kabel l?sst sich wie bei einem Staubsauger ins Geh?use zurückziehen, sodass es nicht ungewollt im Weg rumliegt.
Innovation zeigt sich für den Chefarzt auch in der Bedienung des gro?en Touchscreens, der die ?Knopfologie“ herk?mmlicher Ger?te - wie er es nennt - abl?st. Das mache das Arbeiten nicht nur intuitiv wie bei einem Smartphone, sondern habe noch einen viel entscheidenderen Vorteil: ?Wenn ich an Covid zurückdenke: Unsere alten Knopf-Ger?te haben wir regelrecht kaputt desinfiziert. St?ndig wurden dadurch Platinen zerst?rt - ein teurer Spa? mit langen Ausfallzeiten. Beim TEX20 kann ich Isolationspatienten aufsuchen und habe das Ger?t nach einer Minute wieder einsatzbereit, weil ich es schnell und sicher desinfizieren kann, ohne die Elektronik zu gef?hrden.“
Zudem sei der gro?e Bildschirm ideal für Ausbildungszwecke: ?Die Bilder sind klar und gut erkennbar. Und da das Ger?t selbst auch nicht viel Platz einnimmt, kann man problemlos noch zwei, drei Leute darum scharen.“
Was Christoph Schmitz am TEX20 noch sch?tzt, ist die M?glichkeit, vollst?ndige Untersuchungsabl?ufe als Protokolle zu hinterlegen. So l?sst sich der Ultraschall systematisch und standardisiert durchführen - unabh?ngig davon, wer die Untersuchung übernimmt.
Als Beispiel nennt er das sogenannte RUSH-Protokoll (?Rapid Ultrasound in Shock and Hypotension“). Es wird bei kritischen Patienten angewendet, die Anzeichen für einen Schock oder eine relevante Hypotension zeigen. Das voreingestellte Protokoll führt durch 14 definierte Schnitte - beginnend am Herzen, über die gro?en Gef??e bis hin zur Lunge. So l?sst sich innerhalb weniger Minuten ein umfassendes Bild des Kreislaufzustands gewinnen, ohne dass die Untersucher st?ndig Einstellungen ?ndern oder sich den n?chsten Schritt überlegen müssen. Gerade wenn es hektisch wird, l?sst sich so sicherstellen, dass auch nichts vergessen oder übersehen wird. Damit unterstützt das TEX20 genau das, was im Ernstfall z?hlt: schnelle Entscheidungen auf einer sicheren diagnostischen Grundlage zu treffen.
Dr. Christoph Schmitz ist Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Hochrhein in Waldshut-Tiengen und Facharzt für An?sthesiologie (2014) sowie seit 2021 Facharzt für Intensivmedizin. Nach Stationen unter anderem am Universit?tsspital Zürich, am Schwarzwald-Baar Klinikum und an den Spit?lern Schaffhausen übernahm er 2024 die Leitung der ZNA. Neben seiner klinischen T?tigkeit engagierte sich Schmitz als Notarzt: im Hubschrauber bei der DRF-Luftrettung, beim deutschen Institut für Katastrophenmedizin und als Freelancer bei der Swiss Air Ambulance. Aktuell ist er in der Weiterbildung für Notfallsonografie und Akutmedizin t?tig.
Quelle: https://healthcare-in-europe.com/de/news/mindray-tex20-ultraschall-notaufnahme.html